STALL 6

Programm

Samstag, 18.November 2017 · Tür: 21.00
Stall 6 & Nordflügel
Alors Festival 2017

Tag 2

Live:
Dengue Dengue Dengue (Enchufada/Lima)
Alice Phoebe Lou (Cape Town, Berlin)
Khidja (Malka Tuti / Bukarest)
RNG (Zürich)
Bongoclub Züri

DJs:
Umoja (Amsterdam)
Malka Tuti (Tel Aviv)
Nicola Noir & Jacques Obsone
Tropical Continent Soundsystem (Zürich)
Jackson (Zürich)

Plus Special Floor von Miras:
Mr Mendel (Lumberjacks In Hell / Amsterdam)
Lázaro Conde
Ment

Theatervorführung "Ich bin wach"
Tanzperformance von TeKi TeKua
Festivalhost: The Zimbabwebird

VVK: CHF 35.00 / AK: CHF 40.00
Festivalpass VVK: CHF 50.00 / AK CHF 55.00

Tickets Tag 1 / Tickets Tag 2 / Festivalpass 

Nach dem grossen Erfolg der Erstausgabe lädt das EntdeckerInnen-Festival «Alors» zur zweiten Ausgabe. «Alors» ist ein mehrtägiges Kulturfestival mit Schwerpunkt Musik. Die Acts kommen aus aller Welt zu uns. Doch egal ob aus dem Kongo, Südafrika, Peru, Israel, Russland, Schottland, Rumänien, Holland, Deutschland oder der Schweiz: Der rote Faden des «Alors» ist der Sound und Vibe aus der südlichen Hemisphäre - Teilweise «authentisch», teilweise durch die Brille der westlichen elektronischen Musik betrachtet.
Weiter gibt es ein Rahmenprogramm mit Essensständen, KünstlerInnen und Treffpunkten für Menschen verschiedenster Hintergründe. Das «Alors» ist auch 2017 ein Ort der musikalischen und gesellschaftlichen Offenheit.

Das einzigartige Line Up bietet viele exklusive Acts, Experimente und natürlich tanzbare Musik. Traditionelle Klänge verschmelzen mit elektronischer Herangehensweise. Ein internationales Lineup trifft auf lokale KünstlerInnen. Gemeinsamer Nenner ist die Aufregung und die Tanzfreude, die dieser Grenzen überschreitende Mix auslöst.

Alice Phoebe Lou (Cape Town, Berlin) - Live
Aufgewachsen ist Alice Phoebe Lou in einer abgelegenen Surfer Community in Südafrika als Tochter eines Dokumentarfilmer-Paares. Vor drei Jahren blieb die 22-jährige auf einem Europa-Trip in Berlin hängen und entdeckte auf Strassenmusik-Hot-Spots wie der Warschauer-Brücke oder im Mauerpark die Musik.
Schnell entwickelte sie sich zu Berlins Grassroots-Musikgeheimtipp. Wenn sie spielt, bilden sich riesige Menschentrauben. Viele Fans reisen ihr quer durch die Stadt nach, um ihre Konzerte zu sehen. Allein im letzten Jahr waren das über 70. In Clubs spielt sie trotzdem zwischendurch und begleitet auch mal Künstler wie Sixto Rodriguez, Boy & Bear, Allen Stone und Crystal Fighters auf ihren Tourneen. Plattenvertragsangebote lehnte sie ab, weil sie lieber selbst die Kontrolle und den direkten Draht zum Publikum behalten will. Gerade erschien ihr Debüt-Album «Orbit», natürlich komplett in Eigenregie.

Dengue Dengue Dengue (Enchufada/Lima)
Dengue Dengue Dengue, gleich drei Mal wiederholt das Elektronik-Duo aus Peru seinen Namen, der inzwischen weltweit für ungewöhnliche Tropen-Bass-Töne bekannt ist. Ihre Auftritte sind audio-visuelle Shows mit Masken, Neonfarben, geometrischen Mustern und traditionellen schamanischen Gesängen. Escalante drückt es so aus: «Wir versuchen, eine Art dreiminensionalen Ayahuasca-Trip zu erzeugen.»
«Im Dschungel von Peru gibt es eine Musik, die tatsächlich ein psychedelischer Cumbia-Sound ist und zu dem eine ganz besondere Ästhetik und ein graphischer Stil gehören», erklärt Salmon. «Was wir machen, ging zunächst zurück auf die Cumbia-Rhythmen der 60er und 70er», fügt Pereira hinzu. «Später begannen wir, auch mit neuen Rhythmen zu experimentieren, die aus aller Welt stammen. Die Einflüsse kommen von überall her.»

Khidja (Malka Tuti / Bukarest)
Zwei Alben und eine handvoll EPs gehen bereits auf das Konto des Duos aus Bukarest. Andy Weatherall ist ein grosser Fan, und ihre Veröffentlichungen erscheinen auf angesagten Labels wie Emotional Especial, Love On The Rocks oder Malka Tuti.
Khidja vermischen äusserst clever obskure Samples aus ihrer Heimat mit Elektronik. Ihre Musik ist das Resultat von jahrelangem Plattensammeln und -hören, ihre Einflüsse reichen von Space Disco über Acid House bis zu Krautrock, Psychedelica und New Wave.

Umoja (Amsterdam)
«Umoja» bedeutet so viel wie ‚Einheit‘ in Swahili. Den gleichen Namen trägt das Projekt der sympathischen Holländer Sjef Rolet und Job de la Porte aus Haarlem. Vor einigen Jahren haben die beiden mit ihren ersten Remixen und Edits, später dann mit eigenen Releases, auf sich aufmerksam gemacht. Über HipHop, Funk, Jazz, Disco und House kamen die beiden auf Afrobeats, Highlife und Cumbia. Heute schöpfen Umoja aus vielen Quellen: altes Vinyl, Filme, Fernsehen. Sie kombinieren verschiedene Genres und spielen Instrumente ein. Multi Culti konnte da auch nicht wiederstehen, und hat sogleich «Umboweti» auf ihren Sampler «Sun Gaze lll» gepackt. 

RNG (Zürich) - Live
RNG sind Nico Sun und Prioleau. An ungezählten Nächten sorgten sie für unermessliche Freude auf den Dancefloors. Mal jeder für sich, mal in diversen Kombinationen. Exklusiv am Alors stellen die drei ihr Live-Projekt vor.

Bongoklub Züri (Zürich) - –Live
Der Bongoklub Züri wurde letztes Jahr extra für das Alors Festival von den stadtbekannten Musikern Chris Jäger, Fu & Roman Bruderer ins Leben gerufen. Nebst ihrer gemeinsamen Vorliebe für afrikanische Rhythmen, sind alle drei ausgewiesene Groove Experten, die genau wissen wie man das Publikum auf den Weg zur tänzerischen Ekstase bringt. Damit ihr Sound zur Wall Of Groove wächst haben sie dieses Jahr zusätzlich den Synthesizer-Wizard Repos an Bord geholt.

Tropical Continent Soundsystem (Zürich) 

Das Tropical Continent Soundsystem zelebriert seit 2010 die Schnittstelle zwischen Elektronischer und Weltmusik. Die einzelnen DJs haben sich vor dem Zusammenschluss diesem Sound aber schon einiges länger verschrieben. Ein multinationaler, weitgereister Haufen, der seine Ohren immer mal wieder in südliche Gefilde streckt. Voodoo House, Global Bass. Ritual Electronica, Psychedelic Deepness, Gondwana Dance. Man kann es nicht erklären, man muss es fühlen. Die Protagonisten sind einzeln oder als Crew immer mal wieder im Kauz, in Friedas Büxe, im Stall 6, Helsinki und an diversen anderen kleinen und feinen Orten im In- und Ausland zu hören.

Zimbabwe Bird (Harare/Zürich)
Der Zürcher Paradiesvogel mit Wurzeln in Harare ist ein Allround-Crooner der modernen Art. Ob Dancehall, House oder Afrobeat: Der sympathische Bird erobert die Herzen des Publikums mit seinem eigenen unverwechselbaren Stil. Immer wieder veredelt er die DJ-Musik in den subkulturellen Hotspots Zürichs mit seinem Freestyle-(Sprech)Gesang. Nie zu viel und nie zu wenig. Sondern genau mit dem richtigen Gespür. Gebt dem Mann ein Mikrofon und die Party wächst über sich selbst hinaus.

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